Unternehmen Background
„Unsere Steuerkanzlei Pritzl&Gumprecht hilft uns dabei, unsere Steuersituation langfristig zu optimieren!“

Steuerberatung für Unternehmen

Stefanie Klein, Unternehmerin

Apotheken Background
„Mit der Kanzlei Pritzl&Gumprecht haben wir endlich einen kompetenten Partner gefunden, der sich umfassend in unserer Branche auskennt!“

Steuerberatung für Apotheken

Daniela Weber, Apothekenbesitzerin

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„Mit Pritzl&Gumprecht an unserer Seite können wir uns endlich wieder voll auf die Heilung unserer Patienten konzentrieren!“

Steuerberatung für Ärzte

Martin Schuster, Allgemeinmediziner

Privat Background
„Pritzl&Gumprecht ist unser Ansprechpartner in allen steuerlichen Fragen. Jetzt können wir unsere Steuervorteile endlich voll ausnutzen!“

Steuerberatung für Privatpersonen

Leonhard und Julia Reck, Privatpersonen

08.01.2016

Für einen Vorsteuerabzug reicht ein bloßer "Briefkastensitz" nicht aus

BFH vom 22.07.2015, V R 23/14

Der Vorsteuerabzug setzt eine ordnungsgemäße Rechnung voraus. Dies erfordert u.a. die vollständige Anschrift des leistenden Unternehmens. Gemeint ist die Anschrift, unter welcher er seinen wirtschaftlichen Aktivitäten nachgeht. An der Auffassung, wonach die  Angabe eines "Briefkastensitzes" mit nur postalischer Erreichbarkeit ausreichen kann, hält der Bundesfinanzhof nicht mehr fest.

Hinweis: Unternehmer sollten genau prüfen, ob ihre Eingangsrechnungen alle Pflichtangaben beinhaltet. Laut Bundesfinanzhof obliegt es nämlich dem Leistungsempfänger, sich über die Richtigkeit der Rechnungsangaben zu vergewissern. Sind die Tatbestandsmerkmale des Vorsteuerabzugs nicht erfüllt, kann dieser im Festsetzungsverfahren auch dann nicht gewährt werden, wenn der Leistungsempfänger hinsichtlich der Richtigkeit der Rechnungsangaben gutgläubig war. Der Vorsteuerabzug kann dann allenfalls im Billigkeitsverfahren gewährt werden.

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