Unternehmen Background
„Unsere Steuerkanzlei Pritzl&Gumprecht hilft uns dabei, unsere Steuersituation langfristig zu optimieren!“

Steuerberatung für Unternehmen

Stefanie Klein, Unternehmerin

Apotheken Background
„Mit der Kanzlei Pritzl&Gumprecht haben wir endlich einen kompetenten Partner gefunden, der sich umfassend in unserer Branche auskennt!“

Steuerberatung für Apotheken

Daniela Weber, Apothekenbesitzerin

Ärzte Background
„Mit Pritzl&Gumprecht an unserer Seite können wir uns endlich wieder voll auf die Heilung unserer Patienten konzentrieren!“

Steuerberatung für Ärzte

Martin Schuster, Allgemeinmediziner

Privat Background
„Pritzl&Gumprecht ist unser Ansprechpartner in allen steuerlichen Fragen. Jetzt können wir unsere Steuervorteile endlich voll ausnutzen!“

Steuerberatung für Privatpersonen

Leonhard und Julia Reck, Privatpersonen

17.01.2018

Beerdigungskosten steuerlich geltend machen

§ 1968 BGB

Die Aufwendungen für eine Beerdigung stellen außergewöhnliche Belastungen dar. Nicht in jedem Fall kommt es zu einer nenneswerten Steuerersparnis.
Der Erbe muss rechtlich nach §1968 BGB die Kosten einer Beerdigung tragen. Sofern dieser kein naher Angehöriger des Verstorbenen ist, reicht dies der Finanzverwaltung allein nicht aus, um die Kosten als außergewöhnliche Belastung anzuerkennen.

Ist ein Nachlass in Höhe der Beerdigungskosten vorhanden, werden die Aufwendungen nicht als außergewöhnliche Belastung berücksichtigt. Maßgebend bei der Ermittlung des Nachlasswertes, sind im Allgemeinen die Verkehrswerte (Hausrat und Kleidung ausgeschlossen).
Leisungen aus einer Sterbegeldversicherung, Zahlungen aus einer Lebensversicherung sowie sonstige Verträge "zugunsten Dritter" mindern ebenfalls die Beträge, die als außergewöhnliche Belastungen zu berücksichtigen wären.

Nur die unmittelbaren Kosten der eigentlichen Bestattung sind begünstigt. Folgekosten und Aufwendungen der Bestattung sind keine außergewöhnliche Belastung. Beerdigungskosten bis 7.500 € sieht die Finanzverwaltung grundsätzlich als angemessen an. Sollte der Betrag höher sein, muss gezielt argumentiert werden.

Sterbegeldversicherungen federn Beerdigungskosten und sämtliche Kosten, die bei der Beerdigung anfallen, ab.

Hat der Verstorbene vor seinem Tod Vermögenswerte übertragen, werden die Beerdigungskosten entsprechen gekürzt bzw. gar nicht berücksichtigt.

Die Beerdigungskosten werden dann steuermindernd berücksichtigt, wenn sie einen gewissen Prozentsatz des Einkommens übersteigen. Dieser richtet sich nach dem Familienstand und nach der Anzahl der Kinder.

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