Unternehmen Background
„Unsere Steuerkanzlei Pritzl&Gumprecht hilft uns dabei, unsere Steuersituation langfristig zu optimieren!“

Steuerberatung für Unternehmen

Stefanie Klein, Unternehmerin

Apotheken Background
„Mit der Kanzlei Pritzl&Gumprecht haben wir endlich einen kompetenten Partner gefunden, der sich umfassend in unserer Branche auskennt!“

Steuerberatung für Apotheken

Daniela Weber, Apothekenbesitzerin

Ärzte Background
„Mit Pritzl&Gumprecht an unserer Seite können wir uns endlich wieder voll auf die Heilung unserer Patienten konzentrieren!“

Steuerberatung für Ärzte

Martin Schuster, Allgemeinmediziner

Privat Background
„Pritzl&Gumprecht ist unser Ansprechpartner in allen steuerlichen Fragen. Jetzt können wir unsere Steuervorteile endlich voll ausnutzen!“

Steuerberatung für Privatpersonen

Leonhard und Julia Reck, Privatpersonen

25.05.2015

Aufschiebende Bedingung verlängert bei einem privaten Veräußerungsgeschäft die 10-Jahresfrist nicht

BFH Urteil vom 10.02.2015, Az. IX R 23/13

Im Streitfall hat der Steuerpflichtige mit Kaufvertrag vom 03.03.1998 ein bebautes Grundstück - eine Betriebsanlage einer Eisenbahn - gekauft und dieses mit notariell beurkundetem Kaufvertrag vom 30.01.2008 wieder veräußert. Der Vertrag wurde unter der aufschiebenden Bedingung geschlossen, dass die zuständige Behörde dieses Grundstück von Bahnbetriebszwecken freistellt. Die Freistellung erfolgte am 10.12.2008.

Es ist festzustellen, dass nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes für die Berechnung des Zeitraumes zwischen Anschaffung und Veräußerung grundsätzlich die Zeitpunkte maßgebend sind, in denen die obligatorischen Verträge abgeschlossen wurden.

Ferner stellte der Bundesfinanzhof heraus, dass für den Zeitpunkt der Veräußerung die beidseitige zivilrechtliche Bindungswirkung des Rechtsgeschäfts und nicht der Zeitpunkt des Bedingungseintritts entscheidend ist. Demzufolge war die zehnjährige Veräußerungsfrist beim Verkauf des Grundstückes noch nicht abgelaufen.

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